Ältere Texte

(was nach unserem Gespräch Ende Februar (23.02.25) hier geblieben war:)

Mir fehlen im Moment für diese Seite eigentlich die Worte ... Was ich schreiben/sagen möchte, bleibt irgendwo zwischen Herz und Händen stecken, wenn ich diesen Bildschirm anstarre ... ist vielleicht auch besser so. Ich habe nie zuvor so ein Gespräch geführt wie wir zuletzt. Und damit meine ich alles darin, nicht nur ein bestimmtes Thema. Und ich habe nie zuvor jemanden so sehr in mein Herz geschlossen. 

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(und dann am 29.3.25/30.03.25:)

... habe auch noch nie am Abend, in der Nacht direkt nach einem unserer Gespräche, hier etwas geschrieben ... aber okay, dann halt heute ...

Ich habe ein wenig Angst (völlig gelogen, es ist GROßE Angst!), dass Du etwas, dass ich vorhin möglicherweise überbetont habe, falsch verstanden haben könntest: Und damit meine ich, dass ich zwei- oder dreimal betont habe, wie unglaublich interessant ich Dich finde. Ja, dass ist auch richtig. Aber es ist etwas, das DAZU kommt. Es ist etwas, das zur Spätdienstromantik hinzu kommt. Ich bin einfach völlig verblüfft, dass Du zusätzlich zu allen Gefühlen, die Du in mir auslöst auch noch so ... naja eben so eine Komplexität hast, die meine Neugier weckt. Und das ist nicht nur eine Komplexität. Gerade heute Abend hast Du gezeigt, dass das mehrere sind.

Das alles zusammen drückt bei mir so viele Knöpfe, dass es um mich herum überall nur noch bling bling macht. Du bist das bezaubernste, faszinierendste und ganz einfach schönste und beste, was mir im Leben begegnet ist. Und ich selbst kann kaum glauben, wie ernst ich das meine.
(Sorry, wenn das alles etwas over ist, aber so ist es eben)

Dezember 2024 und Januar 2025


Zwei sitzen Rücken an Rücken auf einer Wiese auf einer Decke, weite Gräser rundherum, Schmetterlinge im Sonnenschein. Die zwei sitzen da - fühlen den anderen ein wenig - leichte, warme Bewegungen - im Rücken. Die Beine aufrecht angewinkel, haben beide ihre Arme um die eigenen Oberschenkel geschlungen. Und natürlich schauen sie so dasitzend in entgegengesetzte Richtungen. Sie links, den Kopf leicht zur Seite geneigt, den Blick in Richtung Wiesenboden, schaut verträumt ins Nichts. Er rechts, den Kopf leicht zur Seite geneigt, den Blick in Richtung Wolken, schaut auch verträumt ins Nichts. So sitzen sie einfach da, spüren ihre warmen Rücken, hängen ihren Gedanken nach, kennen die des anderen nicht.  

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Als wir uns auf dem Weihnachtsmarkt getroffen haben, gab es an einem der Stände eine kurze Situation in der wir uns kurz angesehen haben. Das war die Situation, in welcher ich Dir gesagt hatte, dass Du von mir lesen wirst. Ja, wir schauten uns kurz an ... und ich schaute Dich dann einfach etwas länger an. Ich sah, dass Du an diesem Tag, an diesem Abend kein Rouge auf den Wangen hattest - und auch sonst kein Flächen-MakeUp im Gesicht. Kann auch sein, dass ich mich da irgendwie getäuscht habe, dass ich einfach keinen Blick dafür habe. Aber für mich war das in dem Moment so ... und das war so ... so ... schön, einfach unbeschreiblich schön, so klar und so echt. Du bist einfach so unfassbar liebenswert. Wenn ich mich an diesen Augenblick erinnere und ihn mir vor mein inneres Auge rufe ... dann kann ich das einfach so lassen. 
Weiteratmen.

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Die zwei sitzen noch immer Rücken an Rücken auf der Wiese ... jetzt löst jeder fast gleichzeitig eine Hand vom Griff um die eigenen Beine. Ihre Hände wandern vorsichtig nach hinten, suchen die Hand des anderen. Aber einer hat die linke Hand genommen, der andere die rechte - ihre Hände finden sich nicht. Beide lassen ihre wandernde Hand wieder langsam zu sich zurückkehren. Ein kurzer Moment verfliegt. Sie merken, dass sie das Gleiche wollten, aber gerade einfach kein Glück hatten. Beide schmunzeln leicht verlegen vor sich hin. Dann tippt sie ihm leicht auf eine Schulter und er versteht. Ihre Hände sind jetzt auf dem Weg zueinander. Um jeweils die Hand des anderen berühren zu können, beugen sich beide etwas mehr nach hinten. Ihre Hände finden sich - noch mehr Rücken an Rücken als zuvor. 
Ein glücklicher Moment.

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Einfach nur so dazusitzen und an dich zu denken ... was für ein Glück, was für glückliche Momente. Weißt du ... es ist völlig egal ob ich hier alle zwei Monate etwas schreibe oder alle sechs oder alle acht Monate ... völlig egal ... du bist für mich eine ferne Liebe, die einfach nicht vergeht ... und ich schaue zu, und du schaust irgendwie auch zu ... natürlich frage ich mich auch manchmal was das Ganze hier eigentlich soll ... aber ich brauche dich nur zwei Sekunden sehen, deine Stimme einfach nur kurz hören ... und dann ... dann ist alles als hätte ich dich gerade zum ersten Mal gesehen ... Flash ... und dabei ist es ja eigentlich so, dass meine Gefühle für dich nicht vom ersten Sehen an da waren ... nee, das kam ja echt erst später ... wir hatten uns als Kollegen schon irgendwie so'n bisschen kennengelernt ... und dann hast du mich im Januar 2021 mal nach hause gefahren ... und dann hatte ich zwei Wochen Urlaub, in denen ich zuhause den kommenden Umzug vorzubereiten hatte ... Möbel durch die Wohnung bewegen ... und dabei gingst du mir dann einfach nicht mehr aus dem Kopf ... habe diese zwei Wochen lang immer wieder ein bestimmtes Album gehört, um meine Gefühle fokussieren zu können. 

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Ich spüre deinen Rücken, 
deine Hand, 
weiß nicht was du denkst, 
lege meinen Kopf leicht in den Nacken 
um deinen zu berühren, 
aber ich sehe dabei nur in die Wolken.


Liebe Spätdienstromantik, je mehr Zeit vergeht ... vier Jahre ... umso mehr Weichzeichner und Glitzer liegt auf meinen Erinnerungen an Momente. Manchmal weht sogar der Schleier der Verlegenheit über den ersten Moment auf dem Balkon. Aber die Spätdienstromantik in mir strahlt und scheint und lebt und will und bleibt und wundert sich und denkt an dich immerfort.  


Im Juli 2024

Wenn ich mir durchlese, was ich hier bisher alles geschrieben habe - Das könnte ich jetzt fast alles wieder genau so schreiben. Das will ich aber nicht, wäre ja auch irgendwie ziemlich doof. Der letzte Text hier ist vom Januar, das ist vergleichsweise lange her. Der längere Abstand hat eben vor allem damit zu tun, dass ich mich nicht anlasslos einfach wiederholen möchte. Aber folgende Worte müssen sein: 
Egal, ob wir eine Gelegenheit bekommen unter vier Augen zu reden. 
Egal, ob ich, wenn wir uns sehen, nur uninteressant oder oberflächlich daher rede. 
Egal, wer bei den Treffen seine Besitzansprüche signalisieren will. 
Seit mehr als eintausendzweihundert Tagen vergeht kaum einer, an dem ich nicht an dich denke. Das ist einfach so. Und irgendwie kann ich das manchmal selbst kaum glauben. Aber so ist es. 
Hier ist jetzt der Punkt im Text, wo ich in weiteren Variationen die Palette romantischer Formulierungen ausrollen würde. Aber im Kern wäre dir das alles nur schon all zu gut bekannt. Denn an der "Sache" selbst hat sich nichts geändert. 

Um also Wiederholungen und andere Unannehmlichkeiten zu vermeiden, geht es hier jetzt anders weiter :-)

Anodyne

Kurz nachdem ich dir den Link zu diesem Text geschickt haben werde, schicke ich dir eine mp3-Datei (SDR - Anodyne.mp3) an deine E-Mail-Adresse. Wenn du sie an deinem Smartphone öffnen/hören willst, habe ich keine Ahnung, welche App dein Smartphone dafür nutzen wird. Aber dein Gerät wird das schon irgendwie regeln, falls du keine Standart-App für mp3-Dateien angegeben hast. Es könnte sogar sein, dass es dir Spotify zum Abspielen anbietet, wenn Spotify die Erlaubnis hat, auf deine Dateien zugreifen zu dürfen.

Anodyne ist für dich.

Die ersten kleinen Anfänge davon liegen irgendwo vor zwei Jahren. Im Wesentlichen ist es aber von Januar bis Juni in diesem Jahr zu seiner jetzigen Form gekommen. Aus unserer letzten Fahrgemeinschaft hervorgehend, kannst du dich vielleicht erinnern, dass ich es als Geburtstagsgeschenk gedacht hatte und dass das aber vom Timing her vielleicht nicht die beste Idee wäre. Wenn es für dich okay ist, dann ist es einfach trotzdem ein Geburtstagsgeschenk - und wenn nicht, dann nicht :-)

Keine Sorge, Anodyne ist kein peinlicher Pop-Musik-Versuch, es ist wirklich hörbar ;-). Am ehesten könnte man noch sagen, es ähnelt seeeehr romantischer Filmmusik, weshalb es auch zum Teil schön kitschig ist - aber damit hast du, glaube ich, kein Problem :-) Es ist wie eine kleine Geschichte aufgebaut, fängt langsam und leise an und findet im Hauptteil seinen Höhepunkt.

Da diese Musik nicht abschließend professionell gemastert ist, wirst du die Lautstärke etwas höher stellen müssen, damit du es in der Lautstärke hörst, in der du sonst Musik hörst. Und auch dies muss ich hinzufügen: Du wirst sicherlich wissen, dass es mittlerweile KI-basierte Online-Tools gibt, mit denen man ganze Songs erstellen (lassen) kann. Anodyne hat damit nichts zu tun.

Anodyne ist einfach. Es ist nur das was es ist, hat keinen doppelten Boden. 
Jetzt aber genug davon, es spricht ja auch für sich :-)

Mehr als eintausendzweihundert Tage. Und an der "Sache" selbst hat sich nichts geändert. Aber ich glaube, manchmal trete ich einen Schritt von diesen Gefühlen zurück. Einerseits um besser draufschauen zu können. Andererseits um dafür sorgen zu können, dass ihnen nichts passiert. Vermutlich ist das ganz normal so.   

Ich bleibe. Die Realität bleibt. Von Zeit zu Zeit tanzen wir zusammen, die Realität und ich. Wenn ich dabei allzu verträumt und sehnsüchtig in deine Richtung schaue, dann zwickt sie mich kurz. Sie meint das nur gut, ich weiß. 
Alles gut :-) 


Januar 2024

Jedes Mal, wenn ich dir hier schreibe, ist es anders als alle vorherigen Male. Jedes Mal ist es auf seltsame Weise, als sei es ein erstes Mal. Jedes Mal ist da ein Anfang. Jedes Mal ist es eine neue Situation.

Was ist diesmal neu?
Da ist zum einen: die "neue Anwesenheit", und ich habe leider, wie gesagt, keinen blassen Schimmer wie sich das weiter entwickeln wird. "Jetzt-läuft-es-erstmal-so" ist der aktuelle Zustand von "Unter-vier-Augen-miteinander-reden". Daran ist nichts gut – gar nichts.
Da ist zum anderen: Ich habe mittlerweile das schöne Gefühl, dass dieses spezielle Band, welches uns vielleicht irgendwie verbindet, zum Glück und schon längst – also schon länger auch – nicht zwingend auf regelmäßige 15-Minuten angewiesen ist um bestehen bleiben zu können. Das finde ich sehr beruhigend :-)

Ich habe hier mal irgendwann geschrieben, dass ich nach einem Treffen immer so drei Tage wie high bin ... also wegen dir, nicht wegen dem Treffen, schon klar denke ich :-) ... Mittlerweile ist es jedes Mal schon eher so, dass du für einige Tage nach so einem Treffen meine (mentale) Bezugsperson bist. Das hat sich so schleichend entwickelt. Aber es klingt krasser als es letztendlich ist. Denn daraus folgt nichts. Es fühlt sich nur einfach gut an :-) Und die "neue Anwesenheit" ändert daran ganz einfach mal gar nichts, diese Erfahrung habe ich bis jetzt bereits zweimal machen können. Eher im Gegenteil, die neue Situation scheint das eher zu verstärken. 
— 
Ein weiterer Gedanke: Im kommenden Februar ist es drei Jahre her, dass ich dir das gesagt habe, was hier auf der "Startseite" geschrieben steht. Drei Jahre. Und es ist schon ungefähr eineinhalb Jahre her, dass ich den Text auf der "Startseite" geschrieben habe. Was ich dir vor drei Jahren gesagt habe ... Würde ich es wieder sagen? Oder hat ein aus Unerfüllbarkeit hervorkriechender, chronischer Schmerz fieses Narbengewebe gebildet? Es wird dich wohl kaum überraschen, dass ich es wieder sagen würde :-) Etwas anders formulieren würde ich es heute, drei Jahre später. Aber die Situation ist ja auch eine ganz andere als damals. So insgesamt habe ich bis jetzt, also so im Nachhinein, so gar keinen Grund dafür, einen Fehler darin zu sehen, es dir gesagt zu haben. Hm, ich hoffe mal wieder, das klingt hier gerade nicht alles irgendwie zu komisch oder nervig. 
— 
Hier drunter geht es jetzt wirklich seltsam weiter. Ja, wirklich seltsam. Ich will's nur gesagt haben :-)


Geträumt


Was du hier jetzt gleich lesen kannst, habe ich vor ungefähr zwei Wochen wirklich geträumt. Es war so seltsam-traurig und seltsam-schön, dass ich es mir unbedingt einprägen wollte.

Du kennst bestimmt diese Hummel-Figuren aus Keramik. Stelle dir im Stil dieser Keramikfiguren ein ca. 6-jähriges Mädchen mit einer Pony-Frisur vor – also ich meine eine lebendige Keramikfigur. Das Mädchen betritt, von den Haarspitzen bis zu den Schuhen triefend nass von Regen, eine Holzhütte. Das Mädchen hatte keinen Regenschirm dabei und auch keine schützende Mütze auf. Es schaut mit sehr traurigem Blick zu einer Gruppe erwachsener Personen, die in dieser Holzhütte an einem Tisch sitzen. Die erwachsenen Personen schauen zu dem Mädchen hin und fangen grinsend an das Mädchen auszulachen – wie es so bedröppelt, verregnet und hilflos dasteht. Eine der Personen steht auf, geht zu dem Mädchen hin und wringt das Regenwasser aus den Pony-Haaren. Aus den völlig durchnässten Haaren rinnt ein Schwall Regenwasser über das Gesicht des Mädchens. Als Reflex auf diesen Wasserschwall im Gesicht formt das Mädchen seine beiden Hände vor sich, als hätte es einen Regenschirm in den Händen – da ist aber kein Schirm. Es führt diese Bewegung wie ein streng gelerntes, regelhaftes Verhalten aus: Wenn Wasser über dein Gesicht fließt, dann forme deine Hände so, als würdest du mit beiden Händen einen Schirm halten – egal, ob du einen Schirm hast oder nicht. 
Als die am Tisch sitzenden Personen diesen Reflex sehen, fangen sie erst richtig an das Mädchen auszulachen. Die Person, die dem Mädchen den Pony ausgewrungen hat, wird von dem Lachen angestachelt und wiederholt das Auswringen mehrmals. Hilflos führt das Mädchen jedes Mal, wenn ihm dann wieder Regenwasser über das Gesicht rinnt, zwanghaft diese Bewegung mit den Händen aus. Das Mädchen wird dabei immer trauriger und trauriger. 
Damit war der Traum zuende und ich bin aufgewacht. 

Ich habe aus Spaß mit einem KI-Bild-Genrator versucht, etwas von diesem Traum visuell einzufangen. Immerhin gab es auch viele schlechtere Ergebnisse als dieses hier drunter. 

Nachdem die KI den Schirm in seinen Bildvarianten ersteinmal drin hatte, war sie einfach nicht mehr bereit ihn rauszunehmen (mal ganz abgesehen davon, dass der Stiel des Schirms durch Hals und Kopf geht). Den Schirm musst du dir halt als unsichtbar vorstellen, und da sind noch sehr viele weitere Details die nicht übereinstimmen. Aber die Haltung der Hände ist genau die, die das Mädchen immer dann eingenommen hat, wenn ihm Wasser aus dem Pony über das Gesicht lief. 

Da ist noch was ...

Ich sitze neben dir an einem Tisch, während meine Freundin am gleichen Tisch auf der anderen Seite neben mir sitzt. Ich schreibe dir auf einer öffentlichen Internetseite. Ich bin immernoch aufgeregt, wenn ich von dir eine Nachricht auf W-App bekomme. Ich bin die ersten Minuten, wenn ich dich sehe, so aufgeregt, dass ich manchmal nicht geradeaus sprechen kann. Ich weiß nicht, warum ich den Traum hier für dich aufgeschrieben habe. Ich habe achthundertvierundzwanzig Fragen an dich, die ich dir nicht stellen werde. Ich bin beunruhigt, wenn du vom Motorradfahren erzählst. Ich mag es, wie ernst du sein kannst. Ich habe gerade gesehen, dass Ariana eine neue Single veröffentlicht hat. Ich schreibe manchmal komische Sätze. Und manchmal denke ich: Ich schreibe viel zu oft "ich", "mein", "mich" – und ich wünschte, ich könnte es ändern – geht aber nicht, weil ... weil das alles eine Einbahnstraße ist. 

Ja, aber sonst ist alles okay :-) Ich kann über all das auch schmunzeln :-) Und mit dir zusammen könnte ich über all das sogar lachen :-)

Ich schaue dir in die Augen, neige den Kopf ganz leicht zur Seite und lächel dich ganz vorsichtig, kaum wahrnehmbar, an. Du lächelst etwas verschmitzt zurück. Keiner sagt was. Nach einer Weile senke ich den Blick und schließe langsam die Augen. Wie aus den Wolken kommend, erklingt dann das hier:

YouTube

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Pink

- na das musste ja irgendwann kommen :-)

Huhu, zunächst mal ganz einfach: Das wird hier diesmal ziemlich sentimental, glaube ich. Mir fehlten zuletzt – spätestens seit dem 4. August – immer wieder die richtigen Worte und für manches auch eine gewisse Klarheit. Ob das jetzt anders ist, kann ich gar nicht wirklich einschätzen, aber ich möchte einfach nicht mehr sprachlos bleiben. Mein Mitteilungsbedürfnis Dir gegenüber ist unverändert ... ähm ... groß. Und seit vielleicht zwei oder drei Monaten ist dieses Bedürfnis zusätzlich von einer neuen Schicht emotionaler Ernsthaftigkeit durchzogen. Eine größer werdende Kluft zwischen Fühlen und Handeln ist wahrscheinlich der Grund dafür, und der 4. August hat das dann noch verstärkt.

Tagträumereien wieder


Mit ruhigen Schritten 
hinunter in den dunklen Raum. 
Träumereien vom warmen Leuchten 
eines lichtscheuen Zaubers. 


Willkommen in dunkelroter weicher Wärme. 
Lege mich hin, auf den Rücken, 
die Augen suchen sachte hier und da. 
Stille. 

Stille.

Dann leises Funkeln und Glitzern und 
Atem in Ruhe und alles ist gut und 
alle Spannung weicht. 
Die faszinierend anziehende Magie, sie ist jetzt da. 
Ganz leicht. 

Lächelndes Loslassen. 
Fliegende Gedanken und wandernde Gefühle. 
Nichts anderes mehr. 
Inmitten bildet sich ein Strom,  
ein Wortfluss. 

...


A: Ja und? Was sagt der Wortfluss?
B: Ist ein Cliffhanger, nächste Woche nächste Folge.
A. Haha, sehr witzig! Du willst ernst genommen werden, also hau' hier jetzt nicht so billige Pointen raus.
B: Jaja, hast ja recht ...
A: Also ... Wortfluss, hm? Klingt so, als käme jetzt erst das Eigentliche. Das supertolle GeschichtGedichtPoem war doch sicher nur die Vorbereitung, oder?
B: Ja, stimmt schon, aber ... nur ... das ist ja die Sache ... Wenn Worte an ihre Grenzen stoßen, werden sie rätselhaft. Hast du ja gemerkt ... ist schon ganz schön kryptisches Rumgeeier, oder?
A: Ja, ist es. Und ich frage mich, warum du so ein Tamtam machst, wenn du dann doch nicht auf den Punkt kommst. Ich denke nicht, dass das, was da folgt noch rätselhafter ist ... sondern eher glasklar ... Und genau das ist das Problem, oder?
B: [Senkt den Blick und sagt:] Ja ... und noch etwas dazu ... Ich habe schoneinmal so rumgeeiert und dann fast einen schweren Kommunikationsunfall verursacht. Ich will nicht, dass sie denkt, es wäre jetzt wieder so ... das ist es nämlich nicht.
A: [lacht] ... Das klingt schon fast wie "Es ist nicht das wonach es aussieht!" [lacht]
B: Eeeeeyyyyyyyyyy ... !
A: Ja, okay okay ... schon gut ... verstehe schon ... Aber jetzt nimm' mal ein bisschen Drama raus. Ich denke nicht, dass hier jetzt wirklich ein Unfall droht. Also ... Wortfluss oder nicht?
B: [zögert] Hmja ...
A: So ruhig und frei und losgelassen wie du meintest und wolltest? 
B: Ja. Etwas unbesonnen – aber behutsam ... 


Liebe Spätdienstromantik, liebe liebe Spätdienstromantik ... welch tiefdunkler Glanz war da in deinen Augen in diesen drei Sekunden als unsere Blicke sich trafen. In diesen drei Sekunden bevor du sagtest, dass du ... dass es bereits so wäre ... dass es so ist. Am 4. August. Das war so ein Moment, in dem alle Worte einfach nur zu Staub zerfallen. Was dann noch bleibt, ist entweder nüchterne Sachlichkeit oder InDenArmNehmen. Und wie sehr wollte ich dich in diesem Moment einfach in den Arm nehmen. Sooo sehr. Oder einfach deine Hände in meine nehmen. Nicht nötig, hier noch irgendetwas hinzuzufügen oder zu erklären. Du weißt wie ich zu dir stehe. Es ist eben nicht einfach.

Ich werde diese Sekunden, diesen Moment nie vergessen. Könnte hier noch hunderte Zeilen schreiben, warum und wieso das nicht passieren wird. Aber mir ist auch völlig klar, dass das, worüber ich hier schreibe, eine heftig-ernste Komponente hat, die ich überhaupt gar nicht angemessen einschätzen kann. Es wäre vermessen von mir, zu glauben, ich könnte dazu irgendetwas sagen, dass für dich von Bedeutung wäre.

Liebe Spätdienstromantik, du bist sehr sehr sehr tief in meinem Herzen angekommen.

B: [starrt gedankenverloren auf den Boden]
A: Hey ... alles klar? ... alles gut bei dir?
B: Ja, alles gut, glaube ich ...
A: Glaubst du, hm?
B: Es ist ja so... jederträgtseinKreuz-mäßig gesehen, ist ihres unaussprechlich größer, weißt du?
A: Ja, ich weiß was du meinst ...
B: Wieso glaube ich jetzt immernoch, dass sie das irgendwie interessieren könnte, was ich ihr sagen möchte?
A: Einfach weil du versuchst, wie jeder andere Mensch auch, einigermaßen kongruent zu bleiben, einigermaßen klarzukommen, wir sind eben wie wir sind blabla ... vielleicht ein bisschen unkonventionell in deinem Fall ... aber das sollte dich ja am wenigsten stören.
B: Ja, stimmt. [eine stille Pause] Weißt du ... ich schreibe einen Text in eine rosa Internetseite und sie ... sie ... sie muss mit diesem schwarz...
A: [ganz leise] Hör' auf, du verrennst dich im Nebel deiner Ahnungslosigkeit.
B: Ja okay, Schluss jetzt hier ... Nimmste auch noch 'n Captain?
A: Na klärchen.

Liebe Spätdienstromantik, 
auch wenn ich mich wiederhole: Ich bin so unendlich froh, dass es dich gibt. Welch Glück, dich schon in sechs Tagen wieder sehen zu können. 

mood ...

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Liebe Spätdienstromantik, 

liebe Zwölftageimjahrromantik,
liebe Couchundgartenromantik, 
liebe Kartoffeleckenschüsselromantik, 
liebe Nachausefahrromantik,
liebe MitdenAugensoblingblingmachromantik,
liebe SanftesteStimmederWeltromantik,
liebe Ichkönntehiernochsoweitermachenromantik :-) 
———
Zu Deinem heutigen Geburtstag wünsche ich Dir alles Gute und Liebe und, dass Deine innersten Wünsche in Erfüllung gehen. 
——
Hierunter findest Du einen neue, kleine Spotify-Playlist. Stelle Dir einfach vor, einer der seltsamsten Zufälle, die es je gab, hätte uns an den schönsten Meeresstrand der Welt gezaubert ... und ich würde Dir stolz die schönsten Muscheln zeigen, die ich gefunden habe :-) So ist diese Playlist gemeint.

Sun • Moon • Stars

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Samstag, 03.06.23, ca. 1:30 Uhr früh morgens 


So weit ich es sagen kann, hat sich so weit nichts geändert:
Jedes Mal, wenn ich Dich sehe, bin ich danach einige Tage wie high. Bin da noch mitten drin, jetzt gerade. Und jetzt gerade - mitten in dieser Nacht - arbeitest Du kaum 6 km entfernt in einem Krankenhaus in dieser Stadt.

 Als wir zuletzt gemeinsam durch diese Stadt gefahren sind:
Kannst Du Dich noch daran erinnern, dass Du so ein allgemeines Seufzen von Dir gegeben hast? – So ein "Aaach neeeeee ...". Ich habe darauf (sinngemäß) gesagt, "Nein, alles gut." oder so ähnlich. Du meinstest darauf dann (sinngemäß), dass würde ich nur so (positiv) sehen, weil ich was getrunken hatte. Was ich dann wiederum abgestritten habe.

Natürlich hast Du vollkommen recht. So ein allgemeines Seufzen kann ich ohne Weiteres jederzeit mit Inhalt füllen, mit Gründen. Ja, das ist mir alles andere als fremd. Und sicherlich wären meine Gründe für ein solches Seufzen auch ganz ähnliche Gründe, wie die, die auch für meine kontinuierliche mentale Grundspannung sorgen. Also für etwas sorgen, das sowieso grundsätzlich zu mir gehört. Bin halt erstmal ein ernster Mensch (und meistens auch froh, dass das so ist).

Aber es gibt etwas in mir, das, wenn Du in meiner direkten Nähe bist, dafür sorgt, dass ich meine Umgebung nicht übermäßig mit der giftigen Variante von Anspannung/Ernsthaftigkeit/Negativität kontaminieren will. Wenn ich Dich so seufzen höre, dann will ich auf Deine Gründe dafür nicht noch etwas obendrauf packen, sondern etwas herunternehmen. 

Das war also nicht nur der Alkohol. Aber über den schreibe ich jetzt hier nicht weiter, weil  mir das dann sowieso nur peinlich wäre :-)



Sonntag, 04.06.23, ca. 15 Uhr nachmittags 


Es ist weiterhin so, dass mir das Schreiben hier ein Gefühl von Nähe zu Dir bringt. Es ist weiterhin so, dass, wenn ich Dich sehe, sich ein seltsam intensives Gefühl von Vertrautheit einstellt ... das ist für mich einfach ein Glücksgefühl ... Und es ist auch weiterhin so, dass ein eindeutiger Wink von Dir genügt, und dann ist das hier ohne äußeres Drama einfach weg.
 ———

Du weißt ja, dass ich mich durchaus um Kopf und Kragen reden kann ... Zuletzt war das auf der Rückfahrt ein seeehr holpriger Versuch, ... ach egal ... ist mir auch wieder nur peinlich.
———

Aber Folgendes möchte ich gerne hier stehen lassen: Wenn wir bei den Treffen – und ich glaube, Du weißt, was ich jetzt gleich meine – in unserer Vier-Augen-Situation sind, dann erlebe ich bei Dir manchmal – ganz wie nebenbei und ganz natürlich wirkend – Verhaltensweisen, die bei Dir ein ähnliches Vertrauenserleben vermuten lassen können, wie das bei mir der Fall ist. Ich will hier wirklich nur sagen: Ja, ich sehe das :-)
Beim Treffen direkt nach Weihnachten, als wir auch noch einen Geburtstag gefeiert haben, war das in meinem Erleben so deutlich, dass ich es später kaum glauben konnte. Und bei unserem letzten Treffen, hast Du auch so ganz nebenbei kleine Dinge getan (my drink, do you remember?), die mich das halt so sehen lassen. Wie gesagt, ich will einfach nur, dass Du weißt, dass ich das sehe :-)
Vielleicht wäre es besser, wenn ich das einfach nur so mitnehme und nicht hier irgendwie breit trete und darüber her plappere. Ja, kann natürlich sein. Aber in meiner kleinen Welt spielt das alles, worüber ich hier schreibe, eine ziemlich große Rolle und will dann auch irgendwann doch mal raus. Tut mir wirklich leid, falls ich hier und heute den Bogen überspannen sollte. (Ja, tut mir dann wirklich sehr leid.)
———

Ich denke, Du weißt: 
Ich hoffe, ich habe hier heute mit keinem Satz den Eindruck erweckt, ich hätte eine Frage gestellt, auf deren Beantwortung ich warte. Diesen Eindruck zu vermeiden, ist gar nicht so leicht, der schleicht sich einfach so ein. Mir genügt, dass Du es gelesen haben wirst :-) 
Ja, ich hätte bestimmt Fragen, aber die würde ich nicht hier stellen :-)

———


Vor eineinhalb Stunden ungefähr habe ich in die Gruppe geschrieben, wann das nächste Treffen stattfindet. Ist nicht mehr so lang bis dahin :-) 



Weihnachtsträumereien 2022

So eine kleine Weile weht ein Blick,
weht hinüber und zurück,
weht über Augen, über Wangen. 
Bleibt ahnungslos, im Blickmoment gefangen.

Weißt Du, manchmal wenn ich so darüber nachdenke: Welch' eine Freude.
Und manch' andresmal wenn ich so darüber nachdenke: Oh nein.
Wenn wir uns unterhalten, einfach miteinander reden: Für immer so – und über alles.

Egal wie lange wir uns nicht sahen, kaum haben wir die ersten Worte gewechselt, spüre ich eine seltsam tiefe und ungewöhnlich beruhigende Vertrautheit – fast schon Vertrauensseeligkeit. Als wir nach dem Weihnachtsmarkt nebeneinander am Kamin saßen – einer dieser Momente, von denen man nicht möchte, dass sie enden. Ich hatte das Gefühl, allein für solche Momente vom Leben derart beschenkt zu sein, wie man freundlicherweise vom Leben nicht mehr erwarten kann. 
An dem Abend ist ein kleiner Fleck Baileys auf meiner Handyhülle gelandet – habe ihn bis jetzt nicht weggewischt. In einer ganz sentimentalen Weise hätte ich das Gefühl gehabt, diesen Abend wegzuwischen. Der Fleck verschwindet leider jeden Tag von ganz allein ein bisschen mehr. Die bleibende Aussicht auf ein Wiedersehen ist sehr beruhigend. 

Ich wünsche Dir wunderschöne Weihnachtstage und fröhliche Weihnachten und – immernoch und immerbleibend – dass Du einfach glücklich bist.

Ganz schön langer Text hier :-)

Okay. Jetzt einfach in dem Sinne hier weiterzuschreiben, wie ich den letzten Text beendet habe, ist keine gute Idee. Ich werde nicht versuchen, etwas, das ich bereits geschrieben habe, anders zu formulieren oder irgendwie zu ergänzen. Den Impuls, das zu tun, kann ich zwar noch nachvollziehen, er ist aber nicht mehr da. Diese vagen Andeutungen in dem Text - *augenverdreh*. Kein Wunder, dass Dich das nervös gemacht hat.

Klarheit: Der Impuls bestand ja darin, dies hier: "die emotionale Nicht-Neutralität Dir gegenüber, sie wird nicht gerade weniger."  nicht so distanziert zu formulieren. Allerdings ist mir auch klar, dass es für diese Formulierung neben ihrem leicht ironischen Spin auch einen ernsten Grund gibt, warum sie so distanziert ist. Eigentlich waren das mal zwei Gründe: Den, dass wir Arbeitskollegen sind, gibt es nicht mehr. Der andere hängt natürlich damit zusammen, wie ganz allgemein Menschen in bestimmten Situationen bestenfalls miteinander umgehen. Behutsam und umsichtig. Außer diesem Impuls, der da war, gibt es nichts, weshalb ich die Formulierung ändern sollte. Denn die Distanziertheit ist schlicht und ergreifend notwendig.

Erklärungsversuch

Aber was war denn nun eigentlich los? Woher kam denn dieser Impuls? Vielleicht ist das eine Frage, die hier noch irgendwie im Raum steht. Vielleicht auch nicht. Du kennst ja mein Erklärungsbedürfnis :-)
In meiner Erinnerung haben wir uns an dem Abend gut unterhalten. Teilweise auch recht persönlich. Ab und zu hatte ich - auch früher an dem Abend schon - den Gedanken, dass wir für die Anderen wie aufeinander fixiert wirken könnten. Aber das ist natürlich meine ganz eigene Wahrnehmung, die auch Projektion beinhalten kann - ich glaube, wir haben über sowas mal gesprochen irgendwann. Ich hatte auch das Gefühl, dich an dem Abend etwas anders zu erleben: gelöster, lockerer. Aber auch das ist natürlich meine ganz eigene Wahrnehmung.
Ein anderes Phänomen an jenem Abend würde ich folgendermaßen beschreiben: Die Einnahme einer bestimmten trinkbaren psychoaktiven Substanz lockert bekanntlich das Sozialverhalten, also das nach außen sichtbare Verhalten. Andererseits lockert sie auch das Verhalten nach innen: Ich stand auch irgendwann nicht mehr so stark auf der Gefühlsbremse wie ich das sonst für gewöhnlich tue. Du kannst Dich wahrscheinlich daran erinnern, wie ich mal meinte, auf der Arbeit sei der Stress eher eine Hilfe dabei, einen bestimmten Gefühlsbereich nicht so durchkommen zu lassen. Naja, der Abend fand ja nun nicht gerade auf der Arbeit statt, diese Bremsunterstützung fehlte also von vornherein. Und wenn dann noch die besagte Substanz hinzukommt, die die Gefühlsbremse noch weiter lockert, dann ... sind Gefühle halt sehr ... anwesend. Die rosa-Herzchen-Wolke über mir wird schon recht groß gewesen sein :-)

Aus den bis hierhin beschriebenen Zusammenhängen, aus der von mir so angenommenen kausalen Sachlage ergab sich in der Folge für mich eine nur holperig auszutarierende, heftige Gefühlswelle. Aus meinem aufgrund von Projektion verzerrten äußeren Erleben und aus genannten Gründen weniger gebremsten inneren Erleben an diesem Abend ergab sich am Tag danach ein seltsames Gefühl von Nähe. Als seiest Du noch anwesend, mental und emotional. Vielleicht kennst Du das von Träumen: Man träumt irgendwelche komischen Fantasiegeschichten, wacht dann auf und merkt, dass der Traum noch einen Gefühlsschweif in den Wachzustand hinübergetragen hat. Das kann sehr seltsam sein, wenn man merkt, dass die Gefühlsursachen keinen Bezug zu der Realität haben, in die hinein man aufgewacht ist.
Ja, so war das. Aus dieser Gefühlswelle, aus diesem Nähegefühl heraus war der Impuls entstanden, weniger distanziert formulieren zu wollen. Ich bin froh, es nicht einfach getan zu haben. Wie ich schon geschrieben habe: Im Grunde ist alles beim Alten. Ich bin Dir gegenüber eben emotional nicht mehr ganz neutral. Ist halt so. Und ist ja auch nichts Neues. Dass es dabei intensive Ausbrüche nach oben geben kann, ist sicherlich auch irgendwie nachvollziehbar. Jedenfalls habe ich versucht, es nachvollziehbar zu beschreiben.
Es ist an mir, behutsam und umsichtig zu bleiben.

Jetzt ist es etwas kühler draußen geworden. Und der Abend ist jetzt vier Tage her. Irgenwann wird es noch kühler werden und der Abend wird noch länger her sein. Diese neue Situation, dass wir uns irgendwie regelmäßig sehen werden/könnten, ist für mich schon ganz schön aufregend, angenehm aufregend. Ich gehe aber davon aus, dass diese Aufgeregtheit zukünftig keine Wellen mehr schlagen wird, die Dich nervös machen könnten. 
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Ich habe zwei vorherige/ältere Texte dieser Website auf einer Unterseite namens 'Alt' zusammengefasst. Damit es hier nicht allzu unübersichtlich wird, werde ich das wohl hin und wieder mal tun.

Ähm ja also ...

Nach unserem letzten Sehen ist mir eigentlich danach, hier etwas lockerer zu schreiben. Damit meine ich, von mir aus gesehen, die Distanz zu Dir zu verkürzen. Aber meine Angst, dadurch das genaue Gegenteil zu bewirken, ist viel zu groß.
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Naja, so oder so habe ich jetzt wieder ein riesiges Bedürfnis Dich ein bisschen zu zu texten. Zuerst muss etwas raus, dass mir so unangenehm ist, dass ich fast keine Worte dafür habe. Noch beim dritten Glas Cola-Rum habe ich immernoch geglaubt, dass ich den Kipppunkt nicht erreichen werde. Es kam offensichtlich anders. Irgendwo, irgendwann in dem Filmrissabschnitt bin ich auch noch auf dem Boden gelandet. Das und der ganze Filmriss sind mir so unfassbar peinlich.
Un. fass. bar. Pein. lich.
Ja, mimimi. Schluss jetzt mit mimimi. Selbst Schuld und so.
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Oh, aber ein mimimi habe ich doch noch: Mir ist schon klar, welches Glück diese Treffen für mich eigentlich sind. Aber die Entfernung zum nächsten Treffen ist schon fast schmerzhaft. ---
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Jetzt sitze ich hier, nachdem ich das hierüber geschrieben habe, schon eine halbe Stunde vor dem Bildschirm ... und traue mich nicht, mich für eine Formulierung zu entscheiden. Egal was mir hier gerade in den Sinn kommt, es könnte alles zu distanzlos für Dich sein. Vorsichtiger Versuch: die emotionale Nicht-Neutralität Dir gegenüber, sie wird nicht gerade weniger. Heftig. Dieser Abend war für mich - vor dem Filmriss - schon sehr speziell. 

Ich werde an dieser Stelle zu einem anderen Zeitpunkt weiterschreiben, auch weil ich jetzt zur Arbeit los muss. So viel noch: Es gilt weiterhin, dass alles, was ich hier schreibe, erwartungsfrei ist. Hoffen und wünschen kann man sich viel, aber nicht erwarten.


Vermutlich hast du mitbekommen, als am Freitag ein bestimmtes Thema plötzlich im Raum stand, wie perplex ich war. So ein Treffen einmal im Monat? Aus dem Mund unserer Gastgeberin hatte ich diese Idee ja schonmal gehört. Dabei hatte ich aber den Eindruck, dass das nicht so gaaaaanz ernst gemeint war. Als ich es dann aber plötzlich von dir hörte: Da war es wieder, dieses innere Gewitter :-)
Jetzt treffen wir uns ja zunächst noch einmal. Und wer weiß, wer wie wann was dann dazu sagen wird.

Sicherlich kannst du dich auch daran erinnern, wie sich plötzlich eine Situation ergeben hatte, zu der ich meinte: Wenn du bei dir, dann ich auch bei mir. Dass es bei regelmäßigen Treffen Sinn machen würde, nicht jedesmal bei unserer bisherigen Gastgeberin zu sein, der Gedanke liegt ja nahe. Aber unsere Gastgeberin würde früher oder später auch wirklich mal darauf bestehen, dass Partner mit dabei sind, da wird sie sicherlich nicht locker lassen. Und wenn so ein Treffen tatsächlich mal bei mir oder auch bei dir stattfinden sollte, dann ist es wohl viel wahrscheinlicher, dass der entsprechende Partner auch da ist. Also hmm naja ... Ich wollte dazu eigentlich einfach nur sagen, dass ich niemals - allein oder zu zweit oder wie auch immer - ungefragt einfach so bei dir auftauchen würde. 

Ich weiß, dass ich hier gerade ein wenig rumfantasiere. Aber ich denke, wenn es tatsächlich zu regelmäßigen Treffen kommen sollte, dann ist es vielleicht besser, wenn wir uns einigermaßen klar darüber sind, welche "komischen" Ereignisse es geben wird und welche nicht.